Lutz_ek's Blog

2 Anmerkungen
Juli 24, 2010
Carrotmob macht Schule oder Eisessen gegen den Klimawandel
(Bild von kathryn_rotondo)
Ihr wisst was Carrotmob ist? Nein? Dann sei Euch in Kürze erklärt, dass es bei diesem besonderen “Flashmob” darum geht ein bestimmtes Verhalten zu belohnen. Und zwar besonders umweltfreundliches Verhalten. Man sagt, dass man einen Esel auf zweierlei Arten dazu bringen kann sich fortzubewegen:
Man gibt ihm die Peitsche und der Esel geht mürrisch den Weg den der Schläger gewählt hat oder man kann
dem Esel eine Karotte vor die Nase halten und den Esel belohnen, wenn dieser in die gewünschte Richtung geht.
Dieses Prinzip der Karotte kann man natürlich auch auf den Konsum anwenden. In diesem Fall sollen also diejenigen Firmen die Karotte erhalten, die besonders umweltfreundlich sind.
Im Falle des Carrotmobs sieht das Ganze so aus: die Organisatoren bestimmen eine Art von Geschäft (zB. Tante Emma Laden, Gemüsehändler, Eisdiele, …) Nun werden im Viertel alle Händler angesprochen und gefragt wieviel Prozent des Einnahmen (nicht des Gewinns!) sie in Umweltmaßnahmen einsetzen würden. Und zwar in eigene. Heißt: neue, energiesparende Lampen, verbesserte Kühlgeräte, grüner Strom oder weitere Maßnahmen.
Der Händler, der die größte Prozentzahl der Einnahmen in die eigenen Umweltmaßnahmen steckt, erhält den Zuschlag. Nun wird also die Werbetrommel für den Laden gerührt, es werden Karottenplakate erstellt, Facebookseiten kreiert, Bands angesprochen nur um das Event zu einem großen Erfolg werden zu lassen. In der Zwischenzeit wird der Laden von einem Energieberater besucht, der mit dem Besitzer und der Organisation zusammen nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht.
So oder so ähnlich laufen die meisten Carrotmobs auf der ganzen Welt ab.Nur heute gab es einmal eine kleine Abweichung:
Der Münchner Umweltverein Greencity e.V., der schon im Vergangenen Jahr im Löwenzahn den ersten Münchner Carrotmob veranstaltete und trotz Regen 1020 Euro für den Umweltschutz zusammengesammelt wurden.
 


 
In diesem Jahr hieß es dann “Carrotmob macht Schule”.  Es wurden drei Münchner Gymnasien gefunden die in diesem Jahr (mit dem Team von Greencity an der Hand) jeweils einen Carrotmob in einer Münchner Eisdiele organisieren sollten.
Der Wettergott wollte heute nicht wirklich die Sonne rauslassen, aber es wurde trotzdem einiges an Eis heute gegessen. Es wurden insgesamt 600 Eisesser gezählt. Somit wurden dann am Ende doch noch 986 Euro für die Umwelt eingenommen. Durch das Austauschen der Lichtanlagen und den Wechsel zu Ökostrom können in den nächsten Jahren mehrere hundert Tonnen CO2 pro Jahr in den Eisdielen eingespart werden. 
Ein besonderes Zuckerl für die Schüler gibt es am kommenden Montag, den 26.07.2010: Sie werden auf der Blade-Night gefeiert und erhalten von Dr. Rudolf Kibler vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit einen Preis.

Hier noch drei Slideshows der Schulen:
Das Thomas Mann Gymnasium für “Eis 118”



 


 
 
Das Ernst Mach Gymnasium für “Il Gelato Italiano”



 


 
 
Das Willi Graf Gymnasium für “Venezia”

Carrotmob macht Schule oder Eisessen gegen den Klimawandel

(Bild von kathryn_rotondo)

Ihr wisst was Carrotmob ist? Nein? Dann sei Euch in Kürze erklärt, dass es bei diesem besonderen “Flashmob” darum geht ein bestimmtes Verhalten zu belohnen. Und zwar besonders umweltfreundliches Verhalten. Man sagt, dass man einen Esel auf zweierlei Arten dazu bringen kann sich fortzubewegen:

  1. Man gibt ihm die Peitsche und der Esel geht mürrisch den Weg den der Schläger gewählt hat oder man kann
  2. dem Esel eine Karotte vor die Nase halten und den Esel belohnen, wenn dieser in die gewünschte Richtung geht.

Dieses Prinzip der Karotte kann man natürlich auch auf den Konsum anwenden. In diesem Fall sollen also diejenigen Firmen die Karotte erhalten, die besonders umweltfreundlich sind.

Im Falle des Carrotmobs sieht das Ganze so aus: die Organisatoren bestimmen eine Art von Geschäft (zB. Tante Emma Laden, Gemüsehändler, Eisdiele, …) Nun werden im Viertel alle Händler angesprochen und gefragt wieviel Prozent des Einnahmen (nicht des Gewinns!) sie in Umweltmaßnahmen einsetzen würden. Und zwar in eigene. Heißt: neue, energiesparende Lampen, verbesserte Kühlgeräte, grüner Strom oder weitere Maßnahmen.

Der Händler, der die größte Prozentzahl der Einnahmen in die eigenen Umweltmaßnahmen steckt, erhält den Zuschlag. Nun wird also die Werbetrommel für den Laden gerührt, es werden Karottenplakate erstellt, Facebookseiten kreiert, Bands angesprochen nur um das Event zu einem großen Erfolg werden zu lassen. In der Zwischenzeit wird der Laden von einem Energieberater besucht, der mit dem Besitzer und der Organisation zusammen nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht.

So oder so ähnlich laufen die meisten Carrotmobs auf der ganzen Welt ab.Nur heute gab es einmal eine kleine Abweichung:

Der Münchner Umweltverein Greencity e.V., der schon im Vergangenen Jahr im Löwenzahn den ersten Münchner Carrotmob veranstaltete und trotz Regen 1020 Euro für den Umweltschutz zusammengesammelt wurden.

 

In diesem Jahr hieß es dann “Carrotmob macht Schule”.  Es wurden drei Münchner Gymnasien gefunden die in diesem Jahr (mit dem Team von Greencity an der Hand) jeweils einen Carrotmob in einer Münchner Eisdiele organisieren sollten.

Der Wettergott wollte heute nicht wirklich die Sonne rauslassen, aber es wurde trotzdem einiges an Eis heute gegessen. Es wurden insgesamt 600 Eisesser gezählt. Somit wurden dann am Ende doch noch 986 Euro für die Umwelt eingenommen. Durch das Austauschen der Lichtanlagen und den Wechsel zu Ökostrom können in den nächsten Jahren mehrere hundert Tonnen CO2 pro Jahr in den Eisdielen eingespart werden. 

Ein besonderes Zuckerl für die Schüler gibt es am kommenden Montag, den 26.07.2010: Sie werden auf der Blade-Night gefeiert und erhalten von Dr. Rudolf Kibler vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit einen Preis.

Hier noch drei Slideshows der Schulen:

Das Thomas Mann Gymnasium für “Eis 118”

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Das Ernst Mach Gymnasium für “Il Gelato Italiano”

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Das Willi Graf Gymnasium für “Venezia”

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  1. von lutzek gepostet
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